Samstag, 19. Januar 2013

Soso..

..nun haben wir also mal wieder eine neue Jahreszahl hinter dem Datum stehen, es ist verdammt nochmal arschkalt und das ganze weiß blendet furchtbar in den Augen. Mittlerweile sind fast alle Tannenbäume aus den deutschen Wohnzimmern verschwunden (unserer verschwindet just in dem Moment, in dem ich das hier von mir gebe), der ganze Hype um Jahresanfangsrabatte, gute Vorsätze, Neubeginn, Weihnachtsartikelausverkauf hat sich allmählich gelegt und es kehrt wieder Ruhe ein. Man ist zur Normalität übergegangen. Bis zum Winterschlussverkauf und Karneval und Valentinstag.

Soviel zur aktuellen Gesellschaftslage.

Kommen wir zu mir.
Für mich hat sich nichts wesentliches verändert. Ich wiege 4 kg mehr als vor Weihnachten, bin um 5 neue gute Vorsätze - die sich sicher nur teilweise oder gar nicht durchsetzen lassen - reicher, habe verwaschen rot-orangene Haare wie schon seit Beginn des Blogs anno 2010 und versinke immer noch bis zu den Ohren in.. nein, ich werde das böse Wort nicht ausschreiben... Belangen der Unterrichtsanstalt zum Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife. So.

Um dir ganze Welt an meinem kolossalen Scheitern teilhaben zu lassen, im Folgenden meine guten Vorsätze für 2013:

  • Ab sofort sowohl in meinem Blog, als auch in sozialen Netzwerken, Mails und bei Google/Youtube/... auf korrekte Groß-, Klein- und Rechtschreibung und Kommasetzung achten. Und das konsequent!
  • Mich spätestens an meinem 18. Geburtstag (31. August) bei Facebook abmelden, oder zumindest meinen Freundeskreis auf 100 gut bekannte Personen reduzieren (Grund dafür seit ihr, ihr schrecklichen 13jährigen Pubertierenden, die ihr alle 2 Minuten meine Neuigkeiten-Seite voll Poserbilder, "Liker-werden-verlinkt"-Kram oder absolut uninteressanten, unwesentlichen Informationen ["Jetzt schnell mit Schatzi zu McDonalds, dann zu Mausi *freu*] spamt und euch dabei auch noch unheimlich toll vorkommt. Aargh, ich hasse euch!)
  • Die Ordnung in meinem Zimmer, die ich gestern unter großen Mühen (habe heute Muskelkater da, wo ich nie Muskeln vermuten würde..) hergestellt habe, für den Rest meiner Zeit im elterlichen Haus beibehalten.
  • Den Notwendigkeitszwang eines ständig gegenwärtigen Mobiltelefons brechen. Habe mir schon eine schicke, altmodische Armbanduhr zugelegt.
  • Noch weniger Belletristik. Oder die gleiche Menge Belletristik mit der doppelten Menge an wissenschaftlicher Fachliteratur. Lesen soll bilden. Habe das Anarchie-Einführungswerk mit orginal Texten von Proudhon & Co schon fast durch, als nächstes "Das Kommunistische Manifest" und dann "Der israel-palästinische Konflikt". Jawoll.
Auf, an die Arbeit, Genossen.