Freitag, 17. Juli 2015

Abfallküche!

Jemand schon mal diese Rentner im Supermarkt beobachtet, die sorgfältig alle Blätter vom Kohlrabi abschälen, bevor sie ihn in eine Tüte packen? Und diese Angestellten, die diese Blätter nachher achtlos in Müllsäcke stopfen?
Ich schreie innerlich laut auf. Bildungslücke. Große! Kohlrabiblätter kann man nämlich essen, wie Mangold.
Studenten aufgepasst, noch nie war eine Mahlzeit so dermaßen günstig. Und vegan!



Dafür wird eigentlich nur benötigt:

  • irgendwelche billigen (Vollkorn-)Nudeln, die man immer irgendwo da hat
  • einen großen Strauß Kohlrabi-, alternativ auch Rübenblätter, möglichst frisch
  • eine Zwiebel
  • Öl zum braten
  • Sojacuisine oder Creme fraiche oder Sahne - vegetarische Studentenvariante: einen Schluck Milch und etwas Käse
Nudeln in Salzwasser kochen. Kann jeder.
Öl in einer großen Pfanne (am besten in einem Wok) erhitzen, Zwiebeln anbraten. Blätter waschen, in etwa 3 cm² große Stücken schneiden. Zu den Zwiebeln geben und braten, bis alles in sich zusammengefallen ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.




Zum Schluss einen großen Schluck Cuisine, Sahne, Milch, ... dazugießen und (optional) den Käse unterrühren. Gekochte Nudeln darin schwenken.
Tomatensoße war dann wohl gestern.