Montag, 29. Februar 2016

Milchbart.

Schreibtischarbeit ist nichts für mich. Ich bin träge, vor meinen Augen flimmert der Bildschirm pinkgelblilagrün und nach 2 Stunden verschwimmen die Buchstaben. Ständig lasse ich mich ablenken, die Zeit rennt, ohne dass ich nennenswerte Fortschritte mache.

Hilft nur: Motivation. Und Belohnung. Oder beides zusammen.


Das Rezept habe ich zufällig gefunden. Während des Ablenken-Lassens, natürlich.
Als ich Kurkuma las, war ich fasziniert und musste probieren. Ich experimentiere ab und zu mit diesem Gewürz, weil es reinigend und entgiftend wirken soll und ich mir eine verbessernde Wirkung für mein Hautbild erhoffe.

Außerdem soll das gelbe Pulver wach machen. Die Aufmerksamkeit fördern. Brauche ich!
In Verbindung mit Ingwer, der auch in diese Milch gehört, sollen Abwehrkräfte gestärkt und der Heißhunger (der mich immer bei Schreibtisch-Kopf-Tätigkeit befällt) gezügelt werden. Irgendwie ein super All-inclusive-Paket.

Also los:

  • eine Tasse voll Mandel/Soja/Hafermilch
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kokosöl - nicht zwingend erforderlich, macht das ganz aber irgendwie aromatisch und verleiht dem ganzen mehr... Softness. Oder so.
  • 1 TL Agavendicksaft oder Löwenzahnhonig
(ergibt logisch eine Portion)

Alle Zutaten miteinander in einem Topf auf dem Herz erwärmen, aber nicht kochen lassen. Um unangenehmen Satz zu vermeiden, durch ein engmaschiges Sieb/eine Filtertüte in die Tasse gießen und für den Mindfulness-Punkt das ganze noch Ewigkeiten mit einem kleinen elektrischen Hand-Milchaufschäumer aufschäumen.

Ist übrigens gerade alles ganz schön hip. Also der Latte und Mindfulness und so.