Montag, 10. Juli 2017

Ungesund frühstücken mit Buchweizen-Blaubeerkuchen!


Wieder ist Blaubeerzeit in Hinterkaffhausen und in diesem Jahr kann mein Mitbewohner schon allein auf seinem eigenen Fahrrad vor mir her zum Blaubeerwald radeln. Selbstbestimmt. Selbstständig. Ich staune. Die Zeit!
Wir sammeln Blaubeeren um die Wette und fahren kurz nach sechs am Abend nochmal ins Nachbardorf, weil das Sonnenblumenöl leer ist. Das mit dem Kuchen war seine Idee und rühren kann er auch schon selbst. In alltäglichen Struggels um Pünktlichkeit beim Kita-Ausflug und ob der rosa Haargummi nun ausschließlich und nur was für Mädchen ist (Nein!) und dass man nach jedem Toilettengang die Klospülung drückt... da übersehe ich glatt, wie groß das Kind schon ist. Was es schon kann. Alles! (wenn man es persönlich fragt). Oft vergesse ich zu bemerken und zu befreuen, welche krassen Entwicklungsschritte dieser fast vierjährige Bezopfte schon zurückgelegt hat und jeden Tag Schritt um Schritt zurücklegt.

Manchmal leben wir tatsächlich weniger wie Mutter und Sohn, sondern nähern uns unserem tatsächlichen Alter gegenseitig an, sind zwei Teenager in Wohngemeinschaft, die beschließen, morgens mit Kuchen in den Tag zu starten. Um die kleinen Dinge des Lebens zu feiern (Blaubeeren). Und die großen (das Kind, das Kuchenstück des Kindes in Relation zum Kinderteller).



 Für den Frühstückskuchen braucht man:
  • 125g normales Weizemehl
  • 100g Buchweizenmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 75g Zucker
  • 35 ml Sonnenblumenöl
  • etwas Zitronensaft
  • 150-200 ml Sojamilch
  • ganz viele Blaubeeren aus dem Wald
...und für die Glasur nochmehr Blaubeeren und Puderzucker. Und Wasser.


Alle Zutaten für den Teig verrühren (lassen), bis er zähflüssig vom Löffel fliest. Kastenform füllen. Backen. Kinderleicht.
Vor dem glasieren auskühlen lassen. Danach Blaubeeren mit etwas Wasser pürieren oder in einem fancy Mixer kleinmixen. Mit dem Puderzucker mischen und Kunst produzieren. That's it. Guten Morgen!


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