Wer bloggt hier?

Ich heiße Tessa. Nicht wirklich, aber alle nennen mich so.
Ich wurde Mitte der 90er Jahre geboren, seitdem klaue ich Blaubeeren im Nationalpark Sächsische Schweiz. Dorfcosmopolitin by heart, Stadtfetisch nicht zu leugnen und darum mittlerweile öfterer unterwegs auf Szeneviertelpflaster der kleinen Großstadt und in Miami Pieschen.

Dieser Blog entstand aus einer Sonntagnachmittag-Regenwetter-Laune heraus, aus der Liebe zu Wörtern und zu darin verpackten Alltagsbeobachtungen und weil Schreiben schon immer mein Yoga ist, meine Selbstverortung, meine... naja, Kunst. Das ist fast 8 Jahre her. Ich habe mich entwickelt und Posts gelöscht und wiederhergestellt und gelöscht. Die URL ist geblieben, immerhin.

2013 bin ich Teeniemutter geworden. Jenseits aller Klischees und Stereotypen. Vielleicht ein bisschen zu sehr linksalternativökospießerhippieintellektuell. Seite an Seite sind der Mitbewohner und ich als One-Parent-Family jetzt unterwegs zum Lehramts-Staatsexamen. Also, meinem.

Außerdem mag ich Essen. Bitte möglichst ohne großen Aufwand, einfach, günstig (aber mit Nachhaltigkeits-Bio-Anspruch!) und direkt. Gehe meistens eher planlos und mit Bauchgefühl an äh... kreative Schöpfungen heran und möchte das gern ein bisschen weitergeben. Das tut gut, mal einfach "zu machen".
Seit Beginn dieses Blogs ernähre ich mich vegetarisch, mittlerweile in logischer Weiterentwicklung vegan, Foodsharing-Käsebrötchen und Muttis Eierschecke ausgenommen. Essen ist auch sowas wie Yoga. Küchenkunst ist Perfomancekunst. Die Rezepte sind ein Ausdruck meiner emotionalen Bindung zu Herd und Backofen. Foodie mit fäncy Deko und Tageslichtlampen werde ich aber übrigens in diesem Leben nicht mehr.